Kommunalwahl 2026
Am Sonntag, 8. März werden in Bayern alle Gemeinde-/Stadt-/Kreistage neu gewählt und Sie haben die Möglichkeit, mitzubestimmen, wer im Bessenbacher Gemeinderat die Zukunft unseres Ortes gestalten darf.
Hier stellen wir Ihnen unsere Kandidierenden vor:

GERD RAUER
Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau
55 Jahre, verheiratet, 1 Tochter
Hobbys: Musik, Radfahren

DR. MICHAEL KELLNER
Dipl.-Chemiker i. R.
68 Jahre, verheiratet, 1 Tochter
Hobbys: Imkern, Gärtnerei & Kochen

NORBERT HILGER
Produkt Manager & Prokurist i. R.
72 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
Hobbys: Naturschutz, Spessart, Hund

JAN STANZEL
M.Sc. Informatik, Geschäftsführer
39 Jahre, verheiratet, 3 Kinder
Hobbys: Gartenarbeit, Lagerfeuer, Bierverkostung, Klavier
Unsere Haltung für die Arbeit im Gemeinderat:
Pragmatisch statt ideologisch.
Vorausschauend statt hektisch.
Gemeinsam statt über Köpfe hinweg.
Unsere Themen
LKW-Verkehr besser lenken
Der LKW-Verkehr durch unsere Ortsteile ist für viele Anwohner eine Belastung. Gleichzeitig wissen wir: Nicht überall sind Durchfahrtsverbote rechtlich möglich – etwa auf Landesstraßen oder offiziellen Umleitungsstrecken.
Unser Ziel ist mehr Klarheit und Steuerung:
– verständliche, eindeutige Beschilderung
– klare Kommunikation, wann Durchfahrt erlaubt oder nicht erlaubt ist
– Prüfung, wo zusätzliche Regelungen oder Maßnahmen rechtlich möglich sind
→ Für mehr Akzeptanz, weniger Konflikte und Entlastung dort, wo sie machbar ist.
Alltagstaugliche Mobilität stärken
-Radwege sinnvoll verknüpfen , Lücken schließen und dabei Straßenüberquerungen nach Möglichkeit vermeiden
– Bestehende Angebote wie das Projekt „Wald erFahren“ weiterentwickeln
– E-Bike-Lademöglichkeiten gezielt dort schaffen, wo sie wirklich genutzt werden
→ Für Alltag, Freizeit und Tourismus – ohne unnötige Doppelstrukturen.
Flexible Mobilität ergänzen
Ergänzend zum Busverkehr wollen wir Angebote wie ein Anruf-Sammeltaxi prüfen – besonders für Abende, Randzeiten und Menschen ohne eigenes Auto.
Solche Modelle werden extern betrieben, die Gemeinden leisten einen anteiligen Zuschuss.
→ Flexibler als der Bus, günstiger als neue Linien, in vielen Kommunen bewährt.
Ergänzend zum Buskehr tagsüber und nur innerörtlich einen Kleinbus einsetzen, der auch älteren Mitbürger:innen einen Einkauf, Friseur- und Arztbesuch ermöglicht. Fahrer sind ehrenamtliche Freiwillige.
Kleiner wohnen ermöglichen
Tiny- und Minihäuser (nach skandinavischem Vorbild) sollen als Option geprüft werden – ohne neue Baugebiete.
Durch Lückenschluss und angepasste Bauvorschriften (Bebauungsplan) können neue Wohnformen entstehen, die sich gut ins Ortsbild einfügen. Ggf. kann die Grunderwerbssteuer auschließlich für kleine Grundstücke erlassen werden.
→ Chancen für junge Menschen, Senioren und Alleinstehende.
Ortskern stärken – Leerstände vermeiden
Unser Ziel ist es, den Ortskern lebendig zu halten:
bestehende Gebäude sinnvoll nutzen
frühzeitig gegen Leerstände steuern
Wohnen, Arbeiten und Begegnung im Ort ermöglichen
→ Kurze Wege, weniger Flächenverbrauch, mehr Leben im Dorf.
Ein Ort der Begegnung für Bessenbach
In den vergangenen Jahren sind mehrere Gaststätten im Gemeindegebiet geschlossen worden. Damit sind wichtige Treffpunkte verloren gegangen.
Wir sind überzeugt: Ein Dorf braucht Orte der Begegnung.
Unser Ziel ist es, mindestens einen solchen Treffpunkt zu sichern:
– durch Reaktivierung einer ehemaligen Gaststätte oder Nutzung geeigneter Gebäude
– mit attraktiven Bedingungen für neue Pächter
– oder mit gemeinschaftlichen Trägermodellen, bei denen Gemeinde und Bürger:innen den Rahmen schaffen, der Betrieb aber professionell geführt wird
→ Kein Großprojekt, sondern eine realistische Lösung für unser Dorf.
Lokale Läden und Gastronomie unterstützen
– Beratung bei Genehmigungen
-Unterstützung bei Förderanträgen
– transparente und faire Rahmenbedingungen
→ Mehr Leben im Ort, mehr Identität, mehr Miteinander.
Pflanzen statt Steine
Begrünte Gärten, Höfe und Vorgärten verbessern das Ortsbild, helfen bei Hitze und Starkregen und bieten Lebensraum für Tiere.
Wir wollen Bürger:innen beraten und unterstützen – etwa durch Infoabende mit Fachstellen – bei klimaangepasster, naturnaher Bepflanzung.
→ Gut fürs Klima. Gut fürs Dorf. Sieht einfach besser aus.
Wasser sinnvoll nutzen
Die Gemeinde fördert bereits Regenfässer, Zisternen und die Nutzung von Regenwasser.
Wir setzen uns dafür ein, diese Förderung beizubehalten und bei Bedarf weiterzuentwickeln, um Wasser im Ort zu halten und Trinkwasser zu sparen.
Sauberkeit im Alltag verbessern
Auch kleine Dinge zählen:
Eine bedarfsgerechte Leerung von Glas- und Blechcontainern vermeidet Müll, Lärm und Ärger – und erhöht die Akzeptanz im Ort.
Energie gemeinsam weiterdenken
Viele kommunale Dächer sind bereits mit Photovoltaik ausgestattet.
Wir wollen prüfen, wo weitere geeignete Flächen genutzt werden können und setzen uns für Bürger-Solarprojekte ein, an denen sich Einwohner beteiligen können.
→ Regionale Wertschöpfung, langfristig stabile Einnahmen.
Aktives Bibermanagement
Der Biber ist zurück – und wird bleiben.
Statt wegzuschauen oder nur zu meckern setzen wir auf aktives Bibermanagement:
Vorteile für Natur und Wasserrückhalt nutzen, Schäden gezielt vermeiden – gemeinsam mit Fachstellen und Betroffenen. (z.B. Flut- und Schwemmwiesen einrichten, damit das Regenwasser langsam versickern kann und zum Grundwasserspiegel beiträgt).
So geht wählen!
Bei den Kommunalwahlen in Bayern kann die Wähler*in ihre Stimmen kreuz und quer über den Stimmzettel verteilen und Kandidaten auf mehreren Listen ankreuzen (panaschieren). Dabei kann sie einzelnen Bewerber*innen bis zu drei Stimmen geben (kumulieren).
Aber Vorsicht: Wer den Überblick verliert und zu viele Stimmen abgibt, dessen Stimmzettel wird ungültig. Wem das zu viel Aufwand ist, der kann auch einfach die Liste einer Partei ankreuzen. Die Stimmen werden dann in der angeführten Reihenfolge verteilt.
BRIEFWAHL:
Briefwahlantrag (kommt mit der Wahlberechtigung) ausgefüllt und unterschrieben ans Wahlamt senden oder online oder persönlich im Wahlamt beantragen. Ein Telefonanruf reicht dafür nicht aus! Wählen, ausfüllen und auf jeden Fall darauf achten, den Wahlschein rechtzeitig abzusenden: Nur Briefe, die bis 18 Uhr am Wahltag im Amt eingehen, werden ausgezählt.
Unsere Geschichte:
- Von 2011 bis 2025 gab es einen grünen Ortsverband.
- In der Wahlperiode 2014 bis 2020 waren die GRÜNEN im Gemeinderat durch Jochen Haun und Harald Fleckenstein vertreten.
- Die Bessenbacher Grünen traten 2020 ohne eigene Liste an. Harald Fleckenstein erzielte einen Sitz über die Liste BBL.
- Ab Sommer 2025 organisierten sich die Grünen Mitglieder aus Bessenbach in einer Ortsgruppe.
- Im Herbst haben wir eine Grüne Liste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt mit 4 Kandidierenden.
Kontakt zur Ortsgruppe:
Gerd Rauer, bessenbach@gruene-aschaffenburg.de