Unterfränkische Grüne stellen die Weichen für die Zukunft

 

Bezirks-Präsidium dient der Vernetzung der Kreisverbände

21. August 2010


(hinten, von links): Bezirksvorsitzender Martin Heilig, Matthias Grünberg, Udo Oschmann, Matthias Gauger, Roland Arnold, Gerhard Trapp, Patrick Friedl, Matthias Lewin sowie (Mitte, von links) Anna Mebf, Käthe Lieder, Bezirksvorsitzende Ayfer Fuchs, Margret Osterloh und (vorne) Bezirksrat Michael Gerr.

Würzburg. Die Grünen sind im Aufwind. In den jüngsten Umfragen fahren die Bündnisgrünen einen Rekordwert nach dem anderen ein, und auch in Unterfranken gehen die Grünen mit breiter Brust an die kommenden Aufgaben. Gemeinsam will man bezirksweit die eigenen Ziele angreifen, helfen soll dabei das am vergangenen Freitag neu gegründete Bezirks-Präsidium. Dieses Gremium setzt sich aus den einzelnen Kreisverbänden Unterfrankens zusammen und soll in erster Linie der Vernetzung der elf Kreisverbände dienen.

Das ist allerdings nicht die einzige Aufgabe, der sich das Präsidium künftig stellen will. In Zusammenarbeit mit der Bezirks-Vorstandschaft und den Mandatsträgern werden regionale Themen angegangen und aufgearbeitet, gemeinsame Aktionen geplant und durchgeführt sowie die Arbeit der unterfränkischen Abgeordneten in die Kreisverbände transportiert. In der konstituierenden Sitzung am Freitag, in der zunächst dem kürzlich verstorbenen, bayerischen Vorzeige-Grünen Sepp Daxenberger gedacht wurde, kamen so auch gleich die ersten Themen ins Programm, als da wären Nationalpark Steigerwald, Biosphärenreservat Rhön oder die B26n, um nur einige zu nennen.

Tagen wird das Präsidium allerdings nicht nur hinter verschlossenen Türen, vielmehr will man sich auch vor Ort, in den Kreisverbänden, über die Themen informieren, die in der Region unter den Nägeln brennen.

Die Grünen von Aschaffenburg bis Haßfurt erhoffen sich von dieser engeren Zusammenarbeit eine noch effektivere Arbeit für die „Grüne Sache“ und sehen sich vor diesem Hintergrund für die Zukunft hervorragend aufgestellt.