KV Aschaffenburg-Land

GRÜNER Kreisverband

Die Sitzung begann mit einer Führung durch das Gelände des LBV in Kleinostheim.  Der Leiter der Umweltstation, Thomas Staab, und der stellvertretende Vorsitzende des LBV, Dr. Michael Neumann, führen durch das strukturreicheGelände und erläutern die  Notwendigkeit, besonders Kindern die Einzigartigkeit der verschiedenen Biotope zu  erklären.

 

Solaroffensive-Steuerung, Planung und Realisierung von Freiflächen-PV

Andreas Hoos und der Landrat berichten über viele Investoren, die an den Kreis, bzw. an
die Kommunen herantreten. Diese wollen natürlich recht große Flächen mit möglichst
wenigen Besitzern. Insgesamt spielt aber die Freiflächen-PV im Kreis eher eine
untergeordnete Rolle. Die Zulassung schwimmender Anlagen, Überdachungen von
Parkflächen und landwirtschaftlich genutzten Flächen regelt aber nicht das EEG, sondern
die Kommune vor Ort über die Bau-und Flächennutzungspläne. Der Klimamanager will die
Kommunen bei der Umsetzung unterstützen. Dachflächen in Gewerbegebieten sollen
geprüft werden. Für die Floating-PV gibt es die Standorte Großostheim, Alzenau und
Niedernberg. Auch da scheint die Vorgabe, max. 15 % der Seefläche zu bedecken, nicht in
die Konzepte zu passen. Zumal auch Ausgleichsflächen angelegt werden müssen. Große
Chancen werden der Agri-PV gegeben. Diese können durch ein doppeltes
Nutzungskonzept Sinn machen.

CSU-Antrag PV-Anlagen auf den eigenen Gebäuden und bei der WLA

Schon in der Haushaltsrede wies Sylvia Hein darauf hin. Florian Stein meinte, dass die
Mieter der WLA die Verbraucher sind und nicht die Gesellschaft. Bei Neuanlagen werde
man mit Wärmepumpen und ähnlichem planen. Außerdem dürfe man sich nicht alle
Flächen verbauen, es muss noch möglich sein, bei bestehenden Gebäuden in die Höhe zu
gehen. Herr Stein stellt die bisher installierten Anlagen vor und zieht in Erwägung das
Parkdeck am Landratsamt mit einer großen Anlage zu überbauen. Wir Grüne bezweifeln,
dass die eingestellten 300 Tsd. € ausreichen und möchten, dass für erneuerbare Energie
ein höherer Betrag eingestellt wird.
Recycling von Speise- und Altölen, CSU-Antrag
In den Gemeindebauhöfen können seit 2006 zu den Öffnungszeiten die Reststoffe
vorbeigebracht werden. Das Sammelsystem hat sich bewährt und der Vorschlag der CSU
wird erst mal nicht umgesetzt. Wir Grüne bitten die Verwaltung in den Gemeindeblättchen
und in der Tagespresse über die schon bestehende Annahmemöglichkeiten zu berichten.

Abfallzahlen

Thorsten Hört erläuterte einige Zahlen des recht umfangreichen Abfallberichtes.
So ist die Restmüllmenge erneut angestiegen auf 66,3 kg Einwohner, Biomüll 39 kg/
Einwohner. Die Tendenz ist seit Jahren steigend. Gewerbemüll steigt auf 2200 Tonnen,
400 mehr als im letzten Jahr. Über 90% der brennbaren Abfälle werden in Schweinfurt und
Würzburg entsorgt. Der Rest kommt in Deponien in Nachbarkreisen. Die Wertstoffe sind
wieder gesunken, aber bei Biomüll und Textilien gab es eine Steigerung. Auch die
Gesamtmenge des Verpackungsmülls sank. Mit einer Recyclingquote von 84 % sind wird
immer noch sehr gut, obwohl wir schon eine höhere Quote hatten. Der bayerische
Durchschnitt liegt bei nur 67%.


Fur unsere Fraktion im Ausschuss:
Gabi Rutschmann-Becker und Claudia Neumann

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