KV Aschaffenburg-Land

GRÜNER Kreisverband

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Wir wollen eine gute medizinische Versorgung mit kurzen Wegen sicherstellen.

Was heißt das für uns?

Gute medizinische Versorgung und ein zukunftsfähiges Klinikum mit guten Arbeitsbedingungen für das Klinikpersonal – so sehen wir eine medizinische Versorgung im Landkreis, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das Klinikum soll ein Ort sein, an dem die Patienten freundlich angenommen und kompetent behandelt werden und das Personal in einem hohen Maße Wertschätzung erfährt.

Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen setzt sich auch weiterhin für das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau an zwei Standorten ein. Wir werden die Planungen am Standort Wasserlos für zusätzliche Angebote in neuen Medizinfeldern bei der Umsetzung begleiten und fördern. Eine der größten Herausforderung auch im Landkreis Aschaffenburg wird die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal vor allem in der Pflege sein.

Um die wohnortnahe medizinische Versorgung auch in Zukunft für alle Landkreisbürger*innen sicherzustellen, setzen wir uns dafür ein,

  • dass bei allen Patienten nicht die Gewinninteressen eines Krankenhauskonzerns, sondern die optimale medizinische Versorgung entscheiden soll,
  • dass die Krankenhäuser für eine wohnortnahe Notfallversorgung zur Verfügung stehen – deshalb stehen wir zu den Häusern in kommunaler Trägerschaft,
  • dass es ein gutes Angebot niedergelassener Ärzt*innen oder auch Gesundheitszentren in den Gemeinden gibt.
  • Um die Personalnot im Bereich der Pflege zu beseitigen, müssen die Fachschulen verstärkt Auszubildende anwerben und Abgänger im Klinikum halten.

 

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Zu einer guten Schulausbildung gehört für uns auch ein gutes schulisches Umfeld.

Was heißt das für uns?

Im Landkreis Aschaffenburg besuchen knapp 6.000 Schülerinnen und Schüler eine kreiseigene Schule. Sie verteilen sich auf 2 Gymnasien, 4 Realschulen, 2 Förderschulen, dazu kommen noch die beruflichen Schulen, die gemeinsam mit der Stadt Aschaffenburg unterhalten werden.

Unsere junge Generation wird hier mit viel fachlicher Kompetenz gefördert. Doch Schule ist mehr als Wissensvermittler: Hier entwickeln sich Persönlichkeiten. Die jungen Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit in den jeweiligen Schulen, daher ist dieses Umfeld von großer Bedeutung.

Wichtig ist uns neben einer guten Schulausbildung:

  • Eine gute Umgebung

Hier hat der Landkreis eine doppelte Aufgabe: Er muss eine gesunde Umgebung schaffen              und hat Vorbildfunktion. Junge Menschen müssen hier erfahren und erleben können, dass Umweltschutz bei uns anfängt: Solaranlagen, Regenwasseranlagen, Wassersparfunktionen, Abfallvermeidung. Ausgleich zum Unterricht kann ein Pausenhof schaffen mit Bäumen, mehr Grünflächen statt Asphalt und ausreichenden Bewegungsangeboten.

  • Eine gesunde und ökologische Ernährung

Ein gesundes Mittagessen in der Mensa und bedarfsorientierte Angebote für ein Schulfrühstück mit Produkten aus der Region, da immer mehr Kinder ohne Frühstück den Schultag beginnen.

  • Eine gute Ausstattung

Der Ausbau der digitalen Vernetzung darf einen kritischen Umgang mit der Digitalisierung nicht aus dem Blick verlieren. Laptop-Klassen sollten nur mit schuleigenen Geräten und zertifizierten Apps ausgestattet sein. Bei der Klassenzimmerausstattung sind Naturmaterialien für ein gutes Raumklima vorzuziehen.

  • Ein persönlicher Bezug und Rückzugsräume

Damit alle Kinder die gleichen Chancen haben, ist der Ausbau von Schulsozialarbeit und ein stärkeres Zusammenwirken von Jugendhilfe und Schule ebenso wichtig, wie auch die Zusammenarbeit mit Vereinen. Bei Ganztagsangeboten soll ein Schwerpunkt auf Musik und Bewegung gelegt werden, aber auch ausreichende Rückzugsräume müssen vorhanden sein.

 

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Wir wollen unseren guten Wirtschaftsstandort weiterentwickeln und Chancen nutzen.

Was heißt das für uns?

Unser Landkreis ist ein sehr wichtiger Teil der Wirtschaftsmetropolregion Rhein-Main. International tätige Großbetriebe bilden mit klein- und mittelständischen Unternehmen das Rückgrat unserer Wirtschaftskraft. Die große Bedeutung des Handwerks, der örtliche Handel, Kultur- und Kreativwirtschaft und viele Arbeitsplätze im Gesundheits- und Sozialwesen helfen dabei, Leben und Arbeiten im Landkreis zu vereinbaren. Wir profitieren von einer guten Ausbildungssituation der unterschiedlichen Schularten und der Hochschule für angewandte Wissenschaften mit ihren zukunftsorientierten Studiengängen in Aschaffenburg. Viele Menschen mit Migrationshintergrund sind eine große Bereicherung.

Dennoch müssen wir für die Zukunft gut gerüstet sein:

  • Das Handwerk braucht geeignete Auszubildende; diese sind auch auf eine gute Verkehrsinfrastruktur mit dem ÖPNV angewiesen.
  • Nicht alle müssen studieren, das Handwerk bietet hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten, daher sollen junge Menschen schon in der Schule stärker für Handwerksberufe begeistert werden.
  • Der Landkreis muss seine Wirtschaftsförderungsstrategie weiter entwickeln, damit die Bestandspflege und das Gründungsklima für innovative Unternehmungen gestärkt werden.
  • Die Netzwerkarbeit mit der Initiative Bayerischer Untermain und dem Zentrum für Technologie und Existenzgründung bleibt weiterhin wichtig.
  • Weitere Unternehmen sollen motiviert werden, ihr Profil in die kostenlose online Datenbank „key to bavaria“ zu stellen, damit Fachkräfte auch von außerhalb kommen.
  • Potentiale einer innovativen Forschung in unseren Unternehmen hervorheben – bei emissionsfreien Antriebstechnologien, Speicherentwicklung bis hin zu rohstoffsparenden Verfahren im verarbeitenden Gewerbe.

 

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Eine demokratische Gesellschaft braucht junge Leute mit Engagement und Zielen.

Was heißt das für uns?

Alle Jugendlichen sollen sich gut entwickeln können. Ziel ist die Befähigung zu einem selbstbestimmten Leben und eine Mitverantwortung für eine demokratische Gesellschaft. Viele junge Menschen sind politisch und sozial engagiert. Dafür braucht es ausreichend Freiräume, Treffpunkte und eine Infrastruktur, die jugendgerecht gestaltet ist. Für viele ist das Angebot in Schule, Organisationen und Vereinen ausreichend organisiert, doch andere brauchen mehr Unterstützung.

Beteiligung ist eine der zentralen Leitideen der Jugendhilfe, daher hat der Jugendhilfeausschuss des Landkreises eine wichtige Rolle.

Doch hier kann vieles besser werden durch:

  • mehr Beteiligung und Mitwirkungsmöglichkeiten des Jugendhilfeausschusses, denn dieser wird in den bisherigen Verfahren und Abläufen zu wenig ernstgenommen.
  • eine intensivere Befassung mit den Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen
  • die Weiterentwicklung der Jugendhilfeplanung, indem die aktuelle Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen dargestellt wird und zeitgemäß alle Leistungsbereiche fortentwickelt werden
  • den Ausbau der Hilfen zur Erziehung für Familien und der Hilfen zu sozialer Integration aller Kinder und Jugendlichen, die Unterstützung brauchen
  • eine pädagogische Fachkraft für den Kreisjugendring, da vor allem auch die Aufgaben im Bereich Medienpädagogik durch die digitale Entwicklung gewachsen sind

 

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Wir wollen tragfähige Zukunftskonzepte für einen klimaneutralen Landkreis.

Was heißt das für uns?

Der Landkreis soll zukünftig klimaneutral werden. Dies ist noch ein weiter Weg.  Zukunftsorientiert ist eine Energieversorgung dann, wenn Energieeinsparung und Effizienz bei einem ganzheitlichen Energiekonzept im Mittelpunkt stehen und die Quellen ausschließlich aus erneuerbaren Energien kommen. Strom, Wärme und Mobilität müssen zusammen gedacht werden und für alle bezahlbar bleiben. Eine vom Landkreis mitgetragene Studie für den bayerischen Untermain beschreibt erhebliche ungenutzte Potentiale beim Umstieg auf erneuerbare Energien und macht Verbesserungsvorschläge beim Schadstoffausstoß.  Es gibt viele Möglichkeiten, die nicht nur für das Klima und die Gesundheit, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung und unsere Unternehmen gut sind. Wir wollen zum Vorzeigelandkreis werden.

 

Handeln bedeutet: 

 

  • Die energetische Gebäudesanierung bei kreiseigenen Gebäuden voranbringen
  • CO2 Neutralität bei Neubauten umsetzen
  • Energie in Bürgerhand durch Genossenschaftsmodelle unterstützen
  • Den Einsatz von Brennstoffzellen mit Wasserstoff für neue Busse im Tarifgebiet
  • Mehr Engagement im regionalen Planungsverband für den Ausbau aller erneuerbaren Energien
  • Förderfähige Modellprojekte für eine autarke Energieversorgung umsetzen
  • Eine effiziente Straßenbeleuchtung, die auch die Lichtverschmutzung in den Blick nimmt

 

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